Verkehr und Infrastruktur

Nach Oberberg und Rhein-Berg hat sich auch der Kreistag Rhein-Sieg mit großer Mehrheit für denWettbewerb um eine REGIONALE 2022/2025 entschieden.


Nach Oberberg und Rhein-Berg hat sich auch der Kreistag Rhein-Sieg mit großer Mehrheit für den Wettbewerb um eine REGIONALE 2022/2025 entschieden

 

21.12.2016: Kreistage des Bergischen Rheinlands haben der

Teilnahme am Wettbewerb um eine REGIONALE 2022/2025

zugestimmt.

 

Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis. Die drei Kreise Oberberg, Rhein-Sieg und Rhein-Berg haben sich für die Teilnahme an der Regionale 2022/2025, die vom Land Nordrhein-Westfalen ausgeschrieben wurde, fristgerecht am 09.12.2016 unter dem Titel „Das Bergische Rheinland“ beworben. Ziel ist es, im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land die Lebensqualität im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern und die regionale Wertschöpfung zu

sichern. Mehrheitlich hat nun auch der Kreistag Rhein-Sieg auf seiner Sitzung am Montagabend(19.12.2016) der Bewerbung zugestimmt.

 

 

Landrat Sebastian Schuster freute sich über die breite politische Unterstützung der Bewerbung. „Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Bewerbung die richtigen Antworten auf die vielfältigen Zukunftsfragen des Bergischen Rheinlandes finden werden“, so Landrat Sebastian Schuster.

 

Das Bergische Rheinland umfasst den gesamten Oberbergischen und den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den östlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises, zu dem Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Hennef, Eitorf und Windeck gehören. Für die Bewerbung wurden fünf Themenfelder identifiziert: Im Mittelpunkt stehen Wohnen-Leben-Arbeiten, die Nutzung natürlicher Ressourcen, Innovation und Mobilität, Digitalisierung sowie die institutionelle Vernetzung der

Partner.

 

Ein wichtiger Aspekt der Regionale 2022/2025 ist die interkommunale und kreisübergreifende Kooperation. Dabei geht es darum, sich den zukünftigen Herausforderungen gemeinsam zu stellen. Die drei Kreise verfügen bereits über vielfältige interkommunale Kooperationen in unterschiedlichen Themenfeldern, so beispielsweise in den Bereichen Tourismus,Ressourcenwirtschaft, Mobilität oder Raumentwicklung.

 

Dies soll durch eine REGIONALE mit neuen Impulsen und Perspektiven versehen und weiterentwickelt werden.

Welche der sieben Bewerber-Regionen am Ende den Zuschlag erhält, entscheidet eine Experten-Jury. Um sich ein eigenes Bild zu machen, wird die Jury voraussichtlich im Februar/März 2017 die teilnehmenden Regionen bereisen. Mit einer Entscheidung und der Benennung der Sieger wird im Frühsommer 2017 gerechnet. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.bergisches-rheinland.de.


Rhein-Sieg-Kreis erhält Kofinanzierung vom Land NRW für sein Breitbandprojekt.


Medieninformation 22.11.2016 / 534

 

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Die Freude ist ihm anzusehen! Landrat Sebastian Schuster hat heute (22.11.2016) von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 9,364 Mio € für sein Breitbandausbauprojekt in Empfang nehmen können.

 

„Das ist heute wieder ein Riesenschritt für den Rhein-Sieg-Kreis“, so Landrat Schuster. Mit dem Geld kofinanziert das Land NRW den bereits vom Bund im April bewilligten Breitbandausbau, sodass nun über 90 % des Projektes durch Fördergelder finanziert werden können.

 

Ab dem Jahr 2017 soll dann das gesamte Kreisgebiet mit mindestens 50 Mbit/s ausgebaut werden. Damit gehört der Rhein-Sieg-Kreis zu den ersten Kreisen in NRW die von dem neuen Förderprogramm profitieren können. „Darauf können wir wirklich stolz sein; zeigt es doch, dass wir vorausschauend und zukunftsorientiert planen“, erläutert der Landrat weiter.

 

Der Teilnehmerwettbewerb, bei dem sich Telekommunikationsunternehmen für eine Teilnahme an, der Ausschreibung bewerben konnten, ist bereits am 27.10.2016 abgelaufen. Die Unternehmen erhalten nun in den nächsten Tagen das Leistungsverzeichnis für den Ausbau zugesandt.

 

 

 

 

Auf dieser Grundlage können sie dann ihr Angebot zum Ausbau abgeben. Mit einer Vergabe wird Mitte April 2017 gerechnet. Der Ausbau soll dann bis Ende 2018 abgeschlossen werden.

von links nach rechts Siri Grischke, Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, Landrat Sebastian Schuster, NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Ilka von Boeselager, MdL.
von links nach rechts Siri Grischke, Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, Landrat Sebastian Schuster, NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Ilka von Boeselager, MdL.

Wohnungsmarktanalyse für den Rhein-Sieg-Kreis liegt vor.


Medieninformation Nov.2016 / 513

 

Ohne verstärkten Neubau werden sich Immobilienpreise und Mieten im Rhein-Sieg-Kreis weiter erhöhen - Wirtschaftswachstum und zunehmende Überschwappeffekte aus Bonn und Köln lassen den Wohnungsbaubedarf steigen.

 

Kreissparkasse Köln/Rhein-Sieg-Kreis – Die vom Empirica-Institut Bonn im Auftrag der Kreissparkasse Köln erstellte „Regionale Wohnraumbedarfsanalyse für den Rhein-Sieg-Kreis“ bescheinigt dem Kreis eine hohe Attraktivität als Wohnstandort wie auch als Wirtschaftsstandort; vorgestellt wurde sie jetzt vom stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Köln, Josef Hastrich, Landrat Sebastian Schuster und Dr. Hermann Tengler, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung.

 

Seit 2007 wächst die Beschäftigtenzahl im Rhein-Sieg-Kreis nahezu doppelt so stark wie im Durchschnitt Nordrhein-Westfalens. Die günstige Wirtschaftsstruktur und die guten Standortbedingungen lassen für die nächsten Jahre eine Fortsetzung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der damit verbundenen Arbeitskräftenachfrage im Kreisgebiet erwarten.

 

Auch Bonn und Köln mit ihrem hohen Dienstleistungsanteil sind wirtschaftlich wachsende Städte, die in Zukunft zusätzliche Arbeitsplätze anbieten werden. Da die Wohnungsmärkte dort die zusätzlichen Arbeitskräfte vermutlich nicht alle werden aufnehmen können, wird ein immer größerer Teil der Wohnraumnachfrage unter anderem in den angrenzenden Rhein-Sieg-Kreis gehen.

 

Es sind also zwei Effekte, die die zukünftige Wohnraumnachfrage im Kreisgebiet bestimmen und diese verstärken: der zusätzliche Bedarf aus dem eigenen wirtschaftlichen Wachstum und die zunehmenden Überschwappeffekte aus Bonn und Köln.

 

Schon in der Vergangenheit hat der Wohnungsbau im Rhein-Sieg-Kreis mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt gehalten. Als Folge davon sind die Kaufpreise für Immobilien und die Mieten spürbar gestiegen: die Kaufpreise für gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser (EFZH) seit 2012 um 21 Prozent und für neue EFZH sogar um 24 Prozent, die Kaufpreise für gebrauchte Eigentumswohnungen um 30 Prozent und für neue um 23 Prozent, die Mieten für gebrauchte Wohnungen um 10 Prozent und für Neubauwohnungen um 14 Prozent.

 

Sollte die Bautätigkeit auch in Zukunft hinter der zu erwartenden expandierenden Nachfrage zurückbleiben, ist mit weiteren Kaufpreis- und Mietsteigerungen zu rechnen.

 

Die Studie macht allerdings auch deutlich, dass es einen einheitlichen Wohnungsmarkt in der Region nicht gibt. Es besteht vielmehr ein deutliches Preis- und Mietgebirge, das vom Gipfel Bonn ausgehend in alle Richtungen abfällt. Mit zunehmender Entfernung von Bonn sinken Preise und Mieten. Am niedrigsten sind sie am weit entfernten östlichen Rand des Kreisgebiets.

 

Die Gutachter unterscheiden den Wohnungsmarkt im Rhein-Sieg-Kreis in insgesamt vier Teilräume:

 

  • das zentrale Kreisgebiet entlang der Rheinschiene mit den Kommunen Alfter, Bornheim, Niederkassel, Siegburg, Sankt Augustin, Königswinter, Bad Honnef und Wachtberg; die mittleren Kaufpreise für EZFH liegen hier über 2.000 Euro/qm und die mittleren Mieten bei mehr als 7 Euro/qm;
  • das westliche Kreisgebiet mit Swisttal, Rheinbach und Meckenheim und Kaufpreisen von 1.500 bis 2.000 Euro/qm sowie Mieten von 6 bis 7 Euro/qm;
  • das östliche Kreisgebiet mit Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid und Hennef mit ähnlichem Preisniveau wie im westlichen Kreisgebiet und
  • das ländliche Kreisgebiet mit Much, Ruppichteroth, Eitorf und Windeck; die mittleren Kaufpreise liegen hier unter 1.500 Euro/qm und die mittleren Mieten unter 6 Euro/qm.

Zur Ermittlung des zukünftigen Neubaubedarfs bis zum Jahre 2030 werden in der Studie verschiedene Modellrechnungen durchgeführt. Damit wird der aktuell großen Unsicherheit über das Ausmaß der weiteren Zuwanderungen Rechnung getragen. Die Bandbreite, in der sich die Wohnungsnachfrage in den einzelnen Teilräumen entwickeln könnte, ist groß. 

 

Als derzeit wahrscheinlichster Entwicklungspfad wird ein sogenanntes „Trendszenario“ berechnet; seine wesentliche Annahmen bestehen darin, dass es sich bei dem Flüchtlingszustrom aus dem Jahre 2015 um einen weitgehend einmaligen Effekt handelt, aber die Überschwappeffekte aus Bonn und Köln zunehmen. Dies verstärkt die Wohnraumnachfrage vor allem im Zentralen Kreisgebiet (erster Ring), abgeschwächt auch im Westlichen und Östlichen Kreisgebiet (zweiter Ring), aber kaum noch  im ländlichen Kreisgebiet.

 

Unter den gemachten Annahmen liegt die Neubaunachfrage im gesamten Rhein-Sieg-Kreis bis 2030 bei rd. 20.000 Wohneinheiten (WE) in EZFH. Hiervon entfallen knapp 12.000 WE (60 Prozent) auf das Zentrale, knapp 2.000 WE (10 Prozent) auf das Westliche, 4.000 (20 Prozent) auf das Östliche und gut 2.000 WE (10 Prozent) auf das ländliche Kreisgebiet. An zentralen Standorten können eigenheimähnliche Qualitäten alternativ auch im Geschosswohnungsbau erreicht werden.

 

Für den Geschosswohnungsbau ergibt sich ein Neubaubedarf von rd. 10.000 WE bis 2030; davon partizipiert das Zentrale Kreisgebiet mit rd. 8.000 WE (80 Prozent) weit überproportional, gefolgt vom östlichen Kreisgebiet (gut 1.000 WE, 10 Prozent) und dem westlichen Kreisgebiet (knapp 1.000 WE, 10 Prozent). Im ländlichen Kreisgebiet gibt es nur noch vorübergehend einen leichten Neubaubedarf von Geschosswohnungen.

 

Die Wohnungsnachfrage aus dem Flüchtlingszustrom 2015 wird, wenn es bei dem Einmalereignis bleibt, vom Wohnungsmarkt leicht zu absorbieren sein: Bis zum Jahre 2030 wird die Zahl der EZFH-Nachfrage durch sie „nur“ um rd. 2.000 WE und die Zahl der Wohnungsnachfrage im Geschosswohnungsbau „nur“ um rd. 1.000 WE gestiegen sein.

 

Am stärksten ist die Neubaunachfrage mit jährlich 1.580 WE in EZFH und 920 WE in Mehrfamilienhäusern in den nächsten fünf Jahren; gegenüber der Bauleistung in den vergangenen Jahren bedeutet dies eine Steigerung um rd. 50 Prozent. Hintergrund ist zum einen die Erstversorgung der in 2015 gekommenen Flüchtlinge, die bisher noch keine eigene Wohnung haben. Zum anderen schwächt sich in den nachfolgenden Jahren der Neubaudruck ab, wenn durch die demografische Entwicklung verstärkt Wohnungen von Älteren auf den Markt kommen und diese auch wiedergenutzt werden (statt neue zu bauen). Ein Teil der EZFH-Neubaunachfrage könnte bis 2030 durch attraktiven, hochwertigen, seniorengerechten Geschosswohnungsbau ersetzt werden, soweit dies Babyboomer nach ihrer Familienphase zu einem frühzeitigen Umzug aus ihrem Eigenheim animiert.

 

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Köln Josef Hastrich bewertet das Gutachten als einen „Beleg für die Attraktivität, die der Rhein-Sieg-Kreis als Wohn- und Wirtschaftsstandort aufweist.“ Die Studie mache zugleich deutlich, über welches Steigerungspotenzial und welchen Steigerungsbedarf der Wohnungsbau im Kreisgebiet verfüge.

 

Landrat Sebastian Schuster dankte der Kreissparkasse für die Beauftragung der Studie und den Gutachtern für die geleistete Arbeit. „Das Gutachten liefert wichtige Erkenntnisse zur richtigen Zeit“, so der Landrat in einer ersten Stellungnahme. Für die Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises, denen die Studie nun unmittelbar zugeleitet werde, seien die Ergebnisse eine wertvolle Orientierung für ihre zukünftige Wohnungsmarktpolitik.

 

Für Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler, der die Erstellung des Gutachtens koordiniert hatte, „ist die nachfragegerechte Bereitstellung von Wohnraum eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich der Rhein-Sieg-Kreis weiterhin positiv entwickelt. Gerade im demografischen Wandel und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel wird die Fähigkeit einer Region, junge und qualifizierte Menschen anzuziehen und dauerhaft zu binden, zu einem Schlüsselfaktor für ihre Entwicklung.“

 

Die Studie ist als Download abrufbar unter:

www.rhein-sieg-kreis.de/cms100/wirtschaft/veroeffentlichungen


Gemeinsame Sitzung der Verwaltungsspitzen von Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.


Medieninformation 08.11.2016 / 488

 

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Traditionell treffen sich die Verwaltungsspitzen der Bundesstadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises mit den Mitgliedern ihrer Verwaltungskonferenzen, um gemeinsame Themenstellungen zu besprechen und zukünftige Schritte zu planen. So auch in diesem Jahr! Am heutigen Dienstag (8.11.2016) fand die nunmehr 10. gemeinsame Sitzung im Siegburger Kreishaus statt.

 

Viele gemeinsame Themen standen auf der Tagesordnung, die Landrat Sebastian Schuster und Oberbürgermeister Ashok Sridharan in der nächsten Zeit beschäftigen werden. Insbesondere im Rahmen der Diskussion um das Gewerbeflächenkonzept und das Wohnraumbedarfskonzept bekräftigten Landrat und Oberbürgermeister, dass sie die anstehenden Herausforderungen nur miteinander lösen könnten – Verwaltungshandeln dürfe an regionalen Grenzen eben nicht Halt machen. Bestes Beispiel ist die Zusammenarbeit der Abfallwirtschaftsbetriebe, die als Erfolgsmodell bezeichnet werden können. Auch beim Themenkomplex Bonn/Berlin zeigten sich die beiden Verwaltungsspitzen, die derzeit in der Terminabstimmung mit der Ministerin sind, gewohnt geschlossen. 

Landrat Sebastian Schuster und Oberbürgermeister Ashok Sridharan mit den Mitgliedern ihrer Verwaltungskonferenzen
Landrat Sebastian Schuster und Oberbürgermeister Ashok Sridharan mit den Mitgliedern ihrer Verwaltungskonferenzen

„Unsere regelmäßigen gemeinsamen Besprechungen haben sich in der Vergangenheit als ein derart gutes Instrument für die Zusammenarbeit erwiesen, dass wir uns im nächsten Jahr zu einer gemeinsamen Klausurtagung verabredet haben“, so Sridharan und Schuster. 


Bergisches Rheinland bewirbt sich für REGIONALE


11.10.2016: "Bergisches Rheinland" bewirbt sich für REGIONALE

 

Der Oberbergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis bewerben sich als "Bergisches Rheinland" um die Durchführung einer REGIONALE Oberbergischer Kreis. Der Oberbergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis bewerben sich gemeinsam um die Durchführung einer REGIONALE für das Bergische Rheinland. Sie beteiligen sich damit am Bewerbungsverfahren der Landesregierung NRW für die Ausrichtung von REGIONALEN in den Jahren 2022 und 2025. Das Bergische Rheinland umfasst en rechtsrheinischen Raum der Region Köln/Bonn mit den Kommunen des

Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie dem östlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises.

 

Die REGIONALE-Bewerbung wird federführend von den drei Kreisen erarbeitet, die dazu externe Büros beauftragt haben. Unterstützt wird die Bewerbung vom Region Köln/Bonn e.V. . Kommunen und Verbände der Region sind darüber hinaus in die Bewerbung eingebunden und zur aktiven Beteiligung aufgerufen.

 

Die Region war bereits Teil der REGIONALE 2010. An die Projekte, Netzwerke und Erkenntnisse dieser REGIONALE soll angeknüpft werden. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Zukunftsfragen ist es Ziel der neuen REGIONALE, für das „stadtLAND“ des Bergischen Rheinlands die Lebensqualität nachhaltig zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu steigern.

 

Dabei sollen sich ländliche und städtische Qualitäten gegenseitig ergänzen.

 

Die Region weist selbst ein hohes Entwicklungspotenzial und eine starke Eigendynamik auf. Sie bietet mit einer starken mittelständischen Wirtschaft (insbesondere im Bereich der verarbeitenden Industrie), attraktiven Landschaftsräumen und Ausflugszielen sowie einem funktionierenden gesellschaftlichen Miteinander einen attraktiven Lebens- und Arbeitsraum.

 

v.l.n.r. Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Hermann-Josef Tebroke, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, und Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises
v.l.n.r. Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Hermann-Josef Tebroke, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, und Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises. Bildquelle: Oberbergischer Kreis

 

 

Gleichzeitig kann das Bergische Rheinland in besonderer Weise von Impulsen aus der nahegelegenen metropolitanen Rheinschiene profitieren.

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Erster Spatenstich zur Ortsumgehung Gimmersdorf


Medieninformation 06.09.2016 / 387

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Was lange währt, wird endlich gut! So ist es auch bei der Ortsumgehung Gimmersdorf, deren Bauarbeiten Landrat Sebastian Schuster gestern (05.09.2016) - gemeinsam mit Wachtbergs Bürgermeisterin Renate Offergeld und der Landtagsabgeordneten Ilka von Boeselager – mit dem ersten Spatenstich offiziell in Gang gesetzt hat.

 

„Mit dem heutigen Spatenstich für den Bau der Ortsumgehung Gimmersdorf wird ein erster großer Schritt für die Entlastung der Ortslage Wachtberg-Gimmersdorf und seiner Bürgerinnen und Bürger getan“, freut sich Landrat Sebastian Schuster.

 

Bereits vor 40 Jahren gab es erste planerische Überlegungen für eine Entlastung der Ortslage Gimmersdorf. Dass es dann doch immer wieder zu Verzögerungen kam, lag einerseits an veränderten Gesetzeslagen im Hinblick auf Naturschutz und Schutz vor Lärmbelastung, andererseits aber auch an Widerständen von Grundstückseigentümern, die teils sogar in Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss mündeten.

 

Auch die Verhandlungen im Rahmen des Grunderwerbs gestalteten sich als äußerst schwierig und langwierig, da an vielen Stellen Tauschgrundstücke gefunden und Entschädigungsgutachten erstellt werden mussten.

 

Als erster Schritt wird nun mit dem Bau des Brückenbauwerkes begonnen, das die alte Kreisstraße über die geplante Umgehungsstraße führt. Im Anschluss daran wird im Spätherbst 2016 mit dem Bau des Regenwasserversickerbeckens angefangen. Der eigentliche Straßenbau folgt dann im Jahr 2017, sodass mit einer Verkehrsfreigabe Anfang 2018 zu rechnen ist.

 

Die über 1.800 m lange Umgehungsstraße beginnt an der Landesstraße L123, kreuzt unterirdisch im Bereich des Brückenbauwerkes die alte K14, verläuft dann westlich und nördlich der Ortslage Gimmersdorf und schließt am Ende der Baustrecke an die vorhandene Kreisstraße in Richtung Ließem an.

 

 

 

Bei dem Neubau der Ortsumgehung Wachtberg-Gimmersdorf handelt es sich um eine Fördermaßnahme, die grundsätzlich zu 60 % aus Bundesmitteln bezuschusst werden sollte. Auf diese Kofinanzierung kann der Rhein-Sieg-Kreis sich jedoch derzeit noch nicht verlassen, da nunmehr Neubaumaßnahmen aufgrund einer Neuregelung bei der Fördermittelvergabe durch die Landesregierung nicht mehr gefördert werden sollen. Hier steht eine abschließende Sachverhaltsklärung seitens des Landesministeriums noch aus.

 

Bis zur endgültigen Klärung der Förderfähigkeit finanziert der Rhein-Sieg-Kreis die Gesamtmaßnahmen mit ca. 5,1 Millionen € vor.

Landrat Sebastian Schuster beim ersten Spatenstich, u.a. mit Bürgermeisterin Renate Offergeld und Ilka von Boeselager, MdL.
Landrat Sebastian Schuster beim ersten Spatenstich, u.a. mit Bürgermeisterin Renate Offergeld und Ilka von Boeselager, MdL.

Gemeinsam für die Region

Zukünftig ist auf allen RVK - Bussen im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis „Wir fahren für die Menschen in der Region“ zu lesen.

Mobilität spielt in unserer Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle. Der Rhein-Sieg-Kreis und die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) nehmen ihre Verantwortung in diesem Themenbereich sehr ernst und weisen ab sofort mit großformatigen Aufklebern über der vorderen Einstiegstür in den Bussen darauf hin, dass sie die Mobilität der Menschen als wesentlichen Auftrag sehen.

 

Meckenheim – 25. August 2016. Mobilität ist Teil der Daseinsvorsorge, für den sich der Kreis und die RVK mit allen entsprechenden Aufgaben und Planungen verantwortlich sehen. Wir sind mehr denn je eine mobile Gesellschaft. Ob zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen, für einen Ausflug oder zu einem Treffen – Mobilität prägt unseren Alltag. Das ist nicht immer einfach in einer Zeit, in der die Infrastruktur speziell außerhalb der Ballungszentren leidet und der demografische Wandel um sich greift.

„Mobilität ist ein Standortvorteil und deshalb müssen wir gemeinsam für die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger sorgen und deren Bedürfnisse im Auge haben. Dabei müssen wir die gesamte Region im Auge behalten, denn der Wunsch nach Mobilität macht nicht an Gemeinde-, Stadt- oder Kreisgrenzen halt“, so Landrat Sebastian Schuster.

 

Grund genug also, die Zusammengehörigkeit mit der Region zu sehen, zu zeigen und zu leben. Und jeder kann daran mitarbeiten, die Infrastruktur zu erhalten oder gar auszubauen. „Unsere Botschaft – ‚Wir fahren für die Menschen in der Region‘ – soll nicht nur Identifikation stiften, sie soll auch die Verbundenheit mit der Region und ihren Menschen deutlich machen“, sagt RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach. „Wir tragen gemeinsam Verantwortung dafür, dass die Mobilität der Menschen in unserer Region immer wieder verbessert wird“, so Puderbach. Dazu zählen Angebote wie zum Beispiel das Ende 2015 neu strukturierte Liniennetz, der vermehrte Einsatz von Kleinbussen oder der „Rheinbacher Stadthüpfer“. Auch macht sich die RVK für den Klimaschutz stark und strebt den Einsatz von Wasserstoff-Bussen an. 

 


Bundesstadt Bonn – Kompetenzzentrum für Deutschland.

Landrat Sebastian Schuster freut sich über den heute beschlossenen Bundesverkehrswegeplan.


Medieninformation 03.08.2016 / 345

 

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Heute (3. August 2016) hat das Bundeskabinett den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 beschlossen. Der 269,6 Milliarden Euro umfassende Plan legt fest, welche Verkehrswege in den nächsten Jahrzehnten zum Ausbau vorgesehen sind.

 

Für den Rhein-Sieg-Kreis enthält das Infrastrukturpaket zunächst einmal die positive Nachricht, dass die Rheinbrücke zwischen Niederkassel und Godorf hochgestuft wurde. War sie im Frühjahr vorgelegten Referentenentwurf noch unter „weiterem Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft worden, gehört sie nun zur Kategorie „vordringlicher Bedarf“ mit höchster Priorität, wie auch vom Rhein-Sieg-Kreis gefordert.

 

„Ich begrüße die Heraufstufung der neuen Rheinbrücke ausdrücklich und freue mich sehr über dieses positive Votum“, so Landrat Sebastian Schuster. „Die Region hat in dieser Frage eine geschlossene Position eingenommen und in Berlin deswegen auch Gehör gefunden!“

 

Die neue Verbindung soll nicht nur den Verkehrsweg Straße entlasten: „Ich gehe davon aus, dass parallel auch die Planungen für die zusätzliche Nutzung als Eisenbahnverbindung weiter intensiv verfolgt werden, damit die dringend notwendige Entlastung des Eisenbahnknotens Köln realisiert werden kann“, betont Landrat Sebastian Schuster.

 

Entgegen ersten Gerüchten wurden Venusbergtunnel und Ennertaufstieg nicht herabgestuft! Das Maßnahmenpaket findet sich weiterhin in der Kategorie „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“. 

 

„Ich bedauere natürlich, dass die von uns vorangetriebene Höherstufung in den vordringlichen Bedarf nicht berücksichtigt wurde, aber angesichts der großen Widerstände in der Region ist auch der Erhalt des bisherigen Status ein Erfolg“, so das Statement von Landrat Sebastian Schuster zu dieser Entscheidung.

„Der Bund folgt damit grundsätzlich unserer Einschätzung, dass Venusbergtunnel und Ennertaufstieg für ein funktionierendes Verkehrssystem in der Region unverzichtbar sind. Dieses Maßnahmenpaket kann trotz der Mehrkosten für Tunnellösungen ein überdurchschnittlich gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis vorweisen!“

 

Jetzt wird es darum gehen, sich in der Region - wie bei der Rheinbrücke erfolgreich geschehen - auf eine gemeinsame Linie zu verständigen. „Der Bund hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Planungen wieder aufgenommen werden und alle Akteure gemeinsam zu einem Konsens finden können.

 

Jetzt gilt es weiterhin, alle Kräfte zu mobilisieren, um den der Stadt Bonn und der Region drohenden Verkehrsinfarkt zu vermeiden!“, betont Landrat Sebastian Schuster.


Kategorien des Bundesverkehrswegeplans

 

„Vordringlicher Bedarf“ heißt, dass diese Maßnahmen auch in der Finanzplanung des Bundes Berücksichtigung gefunden haben.

 

„Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ bedeutet, dass diese Projekte zwar weiter geplant werden können, jedoch derzeit keine Mittel des Bundes bereit stehen.


Bundesstadt Bonn – Kompetenzzentrum für Deutschland.


Region positioniert sich in Sachen Bundestadt
Region positioniert sich in Sachen Bundestadt - Bildquelle: "Stadt Bonn S. Engst"

Medieninformation 04.07.2016 /  299

 

Bundesstadt Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (ib/ps) – Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler erwarten, dass der Bund weiterhin zum Standort Bonn als einem von zwei bundespolitischen Zentren steht: im bundesstaatlichen Interesse, im Interesse der beiden Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, im Interesse der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler sowie des gesamten Köln/Bonner Raumes. Das ist das Fazit eines Positionspapiers, das am Montag 4. Juli 2016, in Bonn vorgestellt wurde.

 

Auf Einladung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan hatte eine 45-köpfige Arbeitsgruppe das Papier „Bundesstadt Bonn – Kompetenzzentrum für Deutschland, Position der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler zur Bonn/Berlin-Diskussion“ abschließend beraten und einstimmig verabschiedet. Darin sind die strategischen Grundsatzpositionen der Region zum Thema Bonn/Berlin festgelegt worden. Hintergrund ist die nach der Sommerpause erwartete Bestandsaufnahme von Bundesbauministerin Barbara Hendricks zur Arbeitsteilung zwischen Bonn und Berlin.

 

Sridharan hatte zum dritten Mal die Spitzen des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler, Vertreter der Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, sowie die Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordneten der Region zu einem Abstimmungsgespräch über das gemeinsam erarbeitete Positionspapier eingeladen. Beteiligt an der Erarbeitung des Textes waren zudem die Universität Bonn und der Region Köln/Bonn e.V.

 

Die Grundsatzposition haben auch die Parlamente und Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wiederholt zum Ausdruck gebracht. Ein in Deutschland einzigartiges innovatives Netzwerk von öffentlichen und privaten Institutionen mit zehntausenden hochqualifizierten Arbeitsplätzen darf nicht gefährdet werden.

Die Kernaussagen:

 

Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler sowie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, des Bundestages und der Landtage Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aus der Region fordern:

 

Pkt. 1

Das Berlin/Bonn-Gesetz gilt und darf nicht weiter ausgehöhlt werden. Es müssen verbindliche Vorkehrungen getroffen werden, damit der bisherige Rutschbahneffekt gestoppt wird. Bonn bleibt dauerhaft das zweite bundespolitische Zentrum und wird mit allen Ministerien in Bonn als solches weiterentwickelt.

 

Pkt. 2

Die in der Arbeitsteilung mit Berlin durch Bonn übernommene wichtige Funktion als Kompetenzzentrum für die Bereiche

 

•   Bildung, Wissenschaft und Forschung

•   internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung, Umwelt,
    Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährun

•   Telekommunikation, Cyber-Sicherheit und Datendienste

•   Kultur

 

muss im nationalen und internationalen Interesse weiter ausgebaut werden. Dafür ist es unabdingbar, dass die politisch, fachlich und thematisch korrespondierenden Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz in Bonn behalten. Das sind alle Ministerien, die auch jetzt schon ihren ersten Dienstsitz in Bonn haben.

 

Pkt. 3

Bundespräsident und Bundeskanzler behalten ihren Dienstsitz in Bonn.

 

Pkt. 4

Bonn wird als deutsche UNO-Stadt weiter ausgebaut. Dazu gehört die weitere Ansiedlung von Institutionen der Vereinten Nationen, die Verbesserung der Bedingungen für internationale Organisationen – insbesondere auch durch ein Gaststaatgesetz – und die verstärkte Anwerbung internationaler Tagungen und Kongresse in der UNO-Stadt Bonn.

 

Die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler erwartet von den Landtagen und Regierungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, dass sie diese Forderungen und Vorschläge wie in der Vergangenheit weiter aktiv unterstützen.

 

Oberbürgermeister Sridharan ist überzeugt, dass mit diesem Papier eine eindeutige Positionierung gelungen ist: „Wir haben in den letzten Wochen sehr intensiv an dem Papier gearbeitet, und es ist klar geworden, dass unsere Forderungen nicht nur für die Region Bonn ein Gewinn sind, sondern auch für die gesamte Bundesrepublik“. Schließlich, so der OB weiter, „haben wir hier in den letzten Jahrzehnten einzigartige Kompetenzbereiche, beispielsweise in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung oder auch Telekommunikation, Cyber-Sicherheit und Datendienste aufgebaut, die weit über die Region hinausstrahlen und die für ganz Deutschland eine hohe Bedeutung darstellen.“

 

Für Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, zeigte die Zusammenarbeit der vielen am Prozess beteiligten Akteure, dass „die Region und die Landesregierungen hier an einem Strang ziehen. Wir werden nicht zulassen, dass Vereinbarungen einseitig vom Bund aufgekündigt werden und wir haben dafür auch sehr gute Argumente.“ Der Landrat nannte als Beispiel die föderativen Strukturen in Deutschland, die Wohlstand und Wachstum in vielen Regionen sicherstellen: „Und unsere Region hat gezeigt, dass wir den Strukturwandel zum Erfolg geführt haben, daran wollen wir weiter gemeinsam arbeiten“.

 

Auch Landrat Dr. Pföhler machte die besondere Bedeutung der Bonn/Berlin-Vereinbarungen für die zukünftige Entwicklung des Kreises Ahrweiler deutlich: „Wir brauchen endlich Verlässlichkeit und wir erwarten von der Bundesregierung eine klare Aussage, dass das Berlin/Bonn-Gesetz nicht weiter ausgehöhlt wird. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, steht, genauso wie die von Nordrhein-Westfalen, hinter unseren Forderungen. Nur so können wir die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler als Kompetenzzentrum für ganz Deutschland weiter stark machen und im nationalen Interesse gewinnbringend ausbauen“.

 

Die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler macht auch deutlich, dass sie sich dem Angebot der Beauftragten der Bundesregierung für den Berlin-Umzug und Bonn-Ausgleich, das Gespräch mit den Beteiligten auf der Kommunal- und Landesebene zu suchen, selbstverständlich nicht verschließen wird.

 

Sie geht dabei davon aus, dass Gespräche auf der Grundlage der bundespolitischen Koalitionsvereinbarung zu führen sein werden, in der es heißt: „Wir stehen zum Berlin/Bonn-Gesetz. Bonn bleibt das zweite bundespolitische Zentrum“.

 

 


Jammern baut keine Häuser  - Regionalkonferenz zum Thema „Wohnungsbau und Raumentwicklung“.


Jammern baut keine Häuser  - Regionalkonferenz zum Thema „Wohnungsbau und Raumentwicklung“.

v.l.n.r. Kreisplanungsdezernent Michael Jaeger, Helmut Wiesner, Planungsdezernent der Stadt Bonn, Landrat Sebastian Schuster, Dr. Mehmet Sarikaya, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung und Mobilität des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Reimar Molitor, Vorstandsmitglied des Vereins Region Köln/Bonn e.V., Stefan Raetz, Bürgermeister der Stadt Rheinbach und Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis, Reiner Daams, Referatsleiter Wohnungsbauförderung im NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, Michael von der Mühlen, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, und Klaus-Werner Jablonski, Bürgermeister der Stadt Troisdorf. Bildquelle: Stadt Troisdorf.

 

Medieninformation 24.06.2016 / 282

 

 

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – „Jammern baut keine Häuser und Wohnungen… was jetzt zu tun ist!“ So titelte jüngst  der Berliner Tagesspiegel und so hätte auch das Motto der ersten von sechs Regionalkonferenzen zum Thema „Wohnungsbau und Raumentwicklung“ lauten können, die jetzt in der Stadthalle Troisdorf mit rund einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Region Bonn/Rhein-Sieg stattfand. Unter ihnen waren zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, kommunale Planerinnen und Planer, Verkehrsunternehmen und hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierungen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

 

Eingeladen hatten das Bauministerium NRW, dessen Delegation von Staatssekretär Michael von der Mühlen angeführt wurde, gemeinsam mit dem „Regionalen Arbeitskreis“ (: rak) aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler und dem Verein Region Köln/Bonn e.V., dessen Vorstandsmitglied Dr. Reimar Molitor auch einer der Vortragsredner war.

 

Landrat Sebastian Schuster und der Troisdorfer Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski begrüßten die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer. Der Rhein-Sieg-Kreis hat vor Kurzem eine Studie zum Wohnungsbaubedarf in Auftrag gegeben, sie wird die Grundlage für ein Handlungskonzept bilden, das später gemeinsam mit der Stadt Bonn umgesetzt werden soll. „Die Entwicklung unserer Bevölkerung und ihre Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum stellt uns vor große Herausforderungen. Die verschiedenen Planungsstufen – vom Landesentwicklungsplan bis zum Bebauungsplan – müssen Wohnen, Mobilität und Arbeit integrieren. Deshalb hoffe ich, dass hier heute auch weiterführende Verabredungen der Akteure getroffen werden können“, betonte Landrat Sebastian Schuster.

 

Wie der Bedarf an „leistbarem“ Geschosswohnungsbau gedeckt werden kann, und zwar auf Flächen mit einer guten Verkehrserschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr, darüber diskutierten die Fachleute bis in den frühen Abend. In diesem „Konzert“ gibt es viele Verantwortliche und Planungsstufen. Der Regionalplan, den die Bezirksregierung demnächst neu erarbeitet, setzt den Rahmen für die kommunale Bauleitplanung. Sein Verfahren ist mit sechs Jahren aber viel zu zeitaufwändig, um hier rasche Lösungen zu versprechen.

 

Die Städte und Gemeinden werden daher zunächst alle Reserven ausschöpfen und im Bedarfsfall Regionalplanänderungsverfahren anstoßen. Die Bezirksregierung hat versprochen, dabei zügig mitzuwirken. Ohne private und öffentliche Investoren ist aber all dies nichts, und deshalb stellte Staatssekretär von der Mühlen auch die Förderinstrumente und die Unterstützungsleistungen seines Ministeriums in den Vordergrund seines Vortrags. Er kündigte die deutliche Erhöhung der Wohnungsbauförderungsmittel an.

 

Die Entwicklung gemeinsamer Siedlungsstrategien zwischen Kernstädten und Umland ist auch für Dr. Reimar Molitor mit seinem „Agglomerationskonzept“ ein dringendes Anliegen, das entlang der Verkehrsachsen umgesetzt werden muss. Dr. Mehmet Sarikaya, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung und Mobilität des Rhein-Sieg-Kreises, wies darauf hin, dass sich der Kreis an dem Landeswettbewerb StadtUmland.NRW beteiligen werde, bei dem der Wohnungsbau eine zentrale Bedeutung haben werde.

 

Bei diesen vielschichtigen Planungsprozessen müssen dann auch die Bürger und die Politik nicht nur „mitgenommen“, sondern überzeugt werden. Das gelingt aber nur, wenn der planerische Sachverstand nicht weggespart wird und die „Bauherrenfähigkeit“ der Kommunen erhalten bleibt. Dazu kommt das notwendige Stehvermögen, das Bürgermeister Stefan Raetz, Bürgermeister der Stadt Rheinbach und zugleich Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis, einforderte: „Wir müssen in den Verfahren bei Gegenwind auch durchhalten können!“

 

Die Regionalkonferenz „Wohnungsbau und Raumentwicklung“

 

 

Die Regionalkonferenz ist Teil der Wohnungsbauoffensive des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der Flächen für den Wohnungsbau mobilisiert werden sollen. Weil der hohe Bedarf infolge des demographischen Wandels und durch den Zuzug von Flüchtlingen nicht überall auf den Bauflächen im jeweiligen Stadtgebiet gedeckt werden kann, sollen regionale Kooperationen zwischen den Kernstädten und dem Umland angestoßen werden. Nach einer vom Bauministerium vorgestellten Modellrechnung bis 2020 wird es auch nach Nutzung des Leerstands landesweit eine Wohnungsneubaunachfrage von rd. 280.000 Wohnungen geben. Für die Region Bonn / Rhein-Sieg, die bekanntlich eine der wenigen Wachstumsregionen ist, wird bis 2020 eine Neubaunachfrage je nach Verteilung von 23.500 bis 26.700 neuen Wohnungen bestehen.

 

20 Millionen EUR für den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis.

24.064 Haushalte und 2.173 Unternehmen profitieren.


Medieninformation 04.05.2016/ 191

 

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – „Es ist eins meiner Leuchtturmprojekte, das mir sehr am Herzen liegt – der Breitbandausbau! Ich bin sehr froh und auch ein wenig stolz darüber, dass der Rhein-Sieg-Kreis als zweitgrößter Landkreis Deutschlands zu den ersten gehört, die im gesamten Kreisgebiet eine schnelle Internetverbindung erhält“, so Landrat Sebastian Schuster.

 

Am Donnerstag, 28. April 2016, konnte er gemeinsam mit seinem Wirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler in Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) und Sebastian Hartmann (SPD) aus den Händen vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, den Förderbescheid zum Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis in Empfang nehmen können.

 

Der Rhein-Sieg-Kreis hatte sich fristgerecht an dem im November 2015 erfolgten ersten Aufruf für das Förderprogramm beteiligt. Ziel ist es, die bisher noch unterversorgten Standorte im Kreisgebiet, bei denen mangels Wirtschaftlichkeit ohne öffentliche Förderung keine Aussicht auf einen adäquaten Netzausbau besteht, mit schnellem Internet auszustatten.

 

Mit der von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises beantragten Förderung soll diese sogenannte „Wirtschaftlichkeitslücke“ abgedeckt und das Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises weitgehend flächendeckend mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 MBit/s versorgt werden. Die dazu notwendige Fördersumme beläuft sich auf 19,8 Mio. Euro. Die Hälfte dieses Betrages (9,9 Mio. Euro) hat nun das Bundesministerium bewilligt; weitere 40% (7,9 Mio. Euro) werden aus Mitteln des Landes NRW gewährt, den verbleibenden Eigenanteil von 10 Prozent (2,0 Mio. Euro) trägt der Rhein-Sieg-Kreis. Mit diesen Geldern sollen 145 Kabelverzweiger mit Glasfaser ausgebaut und 86 neu errichtet werden. Hierfür wird die Telekommunikationswirtschaft insgesamt 35 Mio. Euro im Rhein-Sieg-Kreis investieren.

 

„Vor dem Hintergrund der enormen Bedeutung leistungsfähiger Breitbandnetze für die Zukunftsfähigkeit einer Region kann dieser Erfolg nicht hoch genug eingeschätzt werden. Für den Rhein-Sieg-Kreis wird das einen Riesenschub bedeuten, da eine schnelle Internetverbindung ein wichtiger Standortvorteil ist. Mein besonderer Dank gilt daher der Kreispolitik, die die Bewerbung um die Förderung durch die Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel von Anfang an unterstützt hat.“

 

Laut Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler sollen im Rahmen des Breitbandausbaus in den nächsten zwei Jahren insgesamt 238 Kilometer Glasfaser verlegt werden. „Damit werden 24.064 Haushalte und 2.173 Unternehmen mit Bandbreiten von mindestens 50 MBit/s versorgt. Mehr als 40% dieser Anschlussinhaber können dann sogar auf Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit/s oder mehr zurückgreifen. Die Ausbaumaßnahmen kommen vor allem den infrastrukturell benachteiligten ländlichen Raum zugute, der dadurch als Wohn- und Wirtschaftsstandort erheblich an Qualität gewinnt“, erläutert Dr. Tengler.

Mit der Umsetzung der Maßnahmen soll schnellstmöglich begonnen werden. Zunächst müsse aber noch, so die bei der Kreiswirtschaftsförderung für den Breitbandausbau zuständige Siri Grischke, die Förderzusage des Landes NRW eingeholt werden. Grischke: „Wenn das erfolgt ist, werden wir umgehend die Ausschreibung durchführen. Ich hoffe, dass wir noch in diesem Jahr die Aufträge vergeben und die Ausbauarbeiten in 2018 abgeschlossen werden können.“

Landrat Sebastian Schuster, Siri Grischke, Dr. Hermann Tengler, Kreiswirtschaftsförderer
Landrat Sebastian Schuster und Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler bei der Übergabe des Förderbescheides in Berlin
Landrat Sebastian Schuster, Siri Grischke, Dr. Hermann Tengler, Kreiswirtschaftsförderer
Landrat Sebastian Schuster, Siri Grischke, Dr. Hermann Tengler, Kreiswirtschaftsförderer

Panarbora-Radweg eröffnet - Lückenschluss des touristischen Radverkehrs zwischen Waldbröl-Nutscheid und Siegtal


PRESSEDIENST, Gummersbach

 

Der touristische Radweg führt vom Naturerlebnispark Panarbora (Waldbröl) ins Siegtal (Schladern) und verbindet touristische Angebote zwischen dem Oberbergischen und dem Rhein-Sieg-Kreis. 

 

Der 10 km lange Panarbora-Radweg ist das letzte Puzzlestück eines 75 km langen Rundwegs. Die Freigabe dieses letzten Teilstückes markiert den Lückenschluss des touristischen Radwegenetzes vom Naturerlebnispark Panarbora durch den Nutscheid ins Siegtal und zurück. Er schließt an das touristische Radwegenetz an, das über Schladern und den Windecker Sieg-Wasserfall bis nach Hennef führt und über den Nutscheid-Höhenweg zurück nach Waldbröl (zu Panarbora).

Vom Oberbergischen in den Rhein-Sieg - Kreis führt der Panarbora-Radweg. Oberbergs Landrat Jochen Hagt (r.) und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg - Kreises zeigen den Streckenverlauf an der Knotenpunkttafel. (Foto: OBK)      

 

Gelungen ist dies durch hervorragende interkommunale Zusammenarbeit - das betonen Oberbergs Landrat Jochen Hagt; der Landrat des Rhein-Sieg - Kreises, Sebastian Schuster und die Bürgermeister Peter Koester (Waldbröl) und Hans-Christian Lehmann (Gemeinde Windeck).


"Damit verfügen die beiden Kreise über ein touristisches Angebot, das seines Gleichen sucht. Der Lückenschluss, den wir heute feiern, war da nur eine logische Konsequenz", sagt Landrat Jochen Hagt anlässlich der Eröffnung des Panarbora-Radwegs.

 

Wie auch sein Amtskollege aus dem Rhein-Sieg - Kreis, bewertet Jochen Hagt das Fahrradfahren "als einen wesentlichen Baustein der Naherholung und des Tourismus". Landrat Sebastian Schuster sagt, dass sich beide Kreisgebiete durch diese gemeinsame Vermarktung ihrer Angebote "wunderbar ergänzen". Neben Panarbora nennt Landrat Jochen Hagt hier zwei weitere "touristische Leuchtturmprojekte": Das Museum und Forum Schloss Homburg und das Bürger- und Kulturzentrum "kabelmetall" in der Gemeinde Windeck. 

 

Den vollständigen Bericht erhalten Sie in dem nachfolgenden PDF.

 

 

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Panarbora-Radweg eröffnet - Lückenschluss des touristischen Radverkehrs zwischen Waldbröl-Nutscheid und Siegtal
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Grünes Licht aus Berlin für den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis


Medieninformation 18.04.2016 / 165

 

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Die Freude ist groß im Siegburger Kreishaus – kam doch heute die schriftliche Information aus Berlin, dass der Antrag auf Gewährung einer Förderung für den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis bewilligt wurde. In Empfang nehmen werden Landrat Sebastian Schuster und Kreiswirtschaftsförderer

Dr. Hermann Tengler den Förderbescheid am nächsten Donnerstag (28.04.2016) persönlich aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt.

 

Fristgerecht hatte der Rhein-Sieg-Kreis bereits im Januar dieses Jahres beim Bund den Förderantrag gestellt. Ziel ist es, die bislang noch unterversorgten Gebiete im Kreisgebiet, bei denen mangels Wirtschaftlichkeit ohne öffentliche Förderung keine Aussicht auf einen adäquaten Netzausbau bestünde, mit schnellem Internet auszustatten.

 

„Wirtschaftliche Entwicklung, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven von Regionen hängen entscheidend von der Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandnetzen ab – sie sind als Standortfaktor genauso elementar wie Energieversorgung oder Verkehrsanbindung. Daher freue ich mich sehr, dass wir zu den ersten Kreisen in Deutschland gehören, die den Breitbandausbau flächendeckend vorantreiben können“, freut sich Landrat Sebastian Schuster über die positive Entscheidung des Bundes.

 

Der von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises erarbeitete Antrag richtet sich auf die für den Breitbandausbau auf 50 Mbit/s zu deckende Wirtschaftlichkeitslücke. Dazu sollen im Rhein-Sieg-Kreis 145 Kabelverzweiger mit Glasfaser angeschlossen sowie 86 Kabelverzweiger in unterversorgen Ortschaften neu errichtet werden.

 

 

Mit der im Oktober vergangenen Jahres in Kraft getretenen Richtlinie zur Förderung der Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland soll bis 2019 bundesweit eine flächendeckende Netzversorgung mit mindestens 50 Mbit/s gefördert werden. Dafür stellt der Bund insgesamt 2,7 Milliarden Euro bereit. Während Beratungsleistungen vollständig gefördert werden, liegt der Fördersatz für die eigentlichen Infrastrukturprojekte bei 50 %. Seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW wird das Bundesprogramm mit 40 % kofinanziert. Die genaue Fördersumme ergibt sich erst nach dem Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens.

 

Berlin: Breitbandausbau für den Rhein-Sieg-Kreis - Übergabe Bescheid zur Ausbauförderung.

Naturregion Sieg auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin


von links nach rechts Landrat Sebastian Schuster, Brigitte Kohlhaas, Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, Oliver Baron, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Torismus des Rhein-Sieg-Kreises, Udo Schäfer, Geschäftsführer der Tourismus und
von links nach rechts Landrat Sebastian Schuster, Brigitte Kohlhaas, Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, Oliver Baron, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Torismus des Rhein-Sieg-Kreises, Udo Schäfer, Geschäftsführer der Tourismus und

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – „Unsere touristischen Angebote liegen voll im Trend, und die touristische Entwicklung im Rhein-Sieg-Kreis wird immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte“, freut sich Landrat Sebastian Schuster, der mit Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) für die Region wirbt. Diese Einschätzung teilt auch Oliver Baron, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus des Rhein-Sieg-Kreises. „Ich freue mich sehr, dass die Investitionen - finanziert aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln des Kreises – nun zum Wohle der Region und insbesondere des östlichen Rhein-Sieg-Kreises Früchte tragen.“

 

Bereits zum 7. Mal ist die Naturregion Sieg mit dem Qualitätswanderweg Natursteig Sieg auf der ITB mit einem eigenen Stand vertreten. In diesem Jahr präsentiert sie sich mit spannenden Familienerlebnissen und Mitmach-Angeboten für junge Entdeckerinnen und Entdecker. Auf insgesamt drei Rundwegen werden interessante Fragen gestellt und unerwartete Antworten gegeben. Denn: Wer weiß schon, warum Honigbienen auch im Wald leben, wie sich die Esskastanie von der Rosskastanie unterscheidet oder wie aus Blättern Flugobjekte gebaut werden?

Wer den Wald- und Bienenlehrpfad am „Försterweg“ besucht und dabei die Rätsel an den Infotafeln und Erlebnisstationen mit allen Sinnen löst, erfährt jede Menge Wissenswertes über Bienen, Bäume und das Zusammenspiel zwischen Mensch, Tier und Natur. Und ganz nebenbei können auch schöne Preise gewonnen werden.

 

Für kleine Naturfotografen mit eigener Kamera geht es bei der Fotosafari auf dem „Wildwiesenweg“ auf die Suche nach alltäglichen oder weniger alltäglichen Tieren wie Ameise, Schmetterling oder Wildkatze. Mitmachen und anpacken ist die Devise auf dem „Künstlerweg“. Zahlreiche interaktive Stationen geben Anregungen in und mit der Natur mit Neugierde und Fantasie kreativ zu werden.

 

 

„Der Natursteig Sieg, die Erlebniswege Sieg, der Radweg Sieg und die drei Familienwege für junge Entdecker bieten Natur und Kultur in einer Vielfalt, die ihresgleichen sucht“, so Dr. Hermann Tengler. Besonders erfreut zeigt sich der Kreiswirtschaftsförderer darüber, dass sich die touristische Qualität der Naturregion Sieg auch in den stark steigenden Übernachtungs- und Gästezahlen widerspiegelt. „Seit die Naturregion Sieg 2011 an den Markt gegangen ist, haben die Übernachtungszahlen um rund 24 Prozent, die Gästezahlen sogar um rund 31 Prozent zugenommen.“

 

BERICHT AUS BONN - Bonn/Berlin: Region vereint für Bonn als zweites politischesZentrum in Deutschland


Die Region bekräftigt ihren Zusammenhalt bei den anstehenden Diskussionen zum Thema Bonn/Berlin.

 

Am Montag (29. Februar) kamen auf Einladung von Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Landräte Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis) und Jürgen Pföhler (Kreis Ahrweiler) sowie weitere zentrale Akteure der Region zusammen, um über die derzeitige Erstellung eines Sachstandsberichtes zur Arbeitsteilung zwischen der Bundeshauptstadt Berlin und der Bundesstadt Bonn durch die Bonn/Berlin-Beauftragte, Bundesministerin Barbara Hendricks, zu beraten.

 

Der Dialog wurde dabei überparteilich und im Interesse der Region Bonn geführt. Als Mitglieder des Deutschen Bundestages aus der Region nahmen Elisabeth Winkelmeier-Becker, Dr. Claudia Lücking-Michel, Ulrich Kelber, Katja Dörner und Dr. Alexander S. Neu an dem Gespräch teil. Mit Alexander Graf Lambsdorff und Axel Voss waren zwei Mitglieder des Europäischen Parlaments vertreten. Die Mitglieder des Landtags Ilka von Boeselager und Renate Hendricks waren in Vertretung ihrer jeweiligen Fraktionsvorsitzenden dabei.

 

Es herrschte Einigkeit darüber, dass die Region bei der Vertretung ihrer Interessen und der Sicherung der im Berlin/Bonn-Gesetz gemachten Zusagen über Parteigrenzen hinweg mit einer Stimme spricht und gemeinsam für die Sicherung der Zukunft Bonns und der Region als Bundesstadt eintreten wird. Dabei kann die Region auch auf den Rückhalt der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz setzen.

 

Oberbürgermeister Sridharan fasste das Gesprächsergebnis so zusammen:

"Wir werden weiter auf den im Berlin/Bonn-Gesetz gemachten Zusagen bei der Arbeitsteilung zwischen Berlin und Bonn bestehen und fordern auch weiterhin die

Rolle Bonns als zweites politisches Zentrum im föderal strukturierten Deutschland ein." Landrat Schuster unterstrich: "Die im Gesetz festgelegte Arbeitsteilung ist Ausdruck gelebter Bundesstaatlichkeit, von der das ganze Land profitiert." Landrat Pföhler betonte, die Region sei für die anstehenden Diskussionen gerüstet: "Wir erwarten, dass nichts geplant und entschieden wird, ohne dass die Region einbezogen wird." Das Fazit der Runde: es muss am Ende sichergestellt sein, dass es eine dauerhafte und verlässliche Regelung gibt. Das nächste Treffen ist für den 23. Mai terminiert.

Presseamt der Stadt Bonn

Region vereint für Bonn als zweites politisches Zentrum in Deutschland
Bildquelle: M. Sondermann/Bundesstadt Bonn

Kreis plant Sanierung und Erweiterung seines Carl-Reuther-Berufskollegs in Hennef


Kreis plant Sanierung und Erweiterung seines Carl-Reuther-Berufskollegs in Hennef
von rechts nach links Hans Clasen, Schulamtsleiter des Rhein-Sieg-Kreises, Thomas Wagner, Schuldezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Landrat Sebastian Schuster, Kreiskämmerin Svenja Udelhoven, Tim Hahlen, Amtsleiter Gebäudewirtschaft, Hans-Joachim Geisler..

Medieninformation 21.01.2016 /  027

 

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – „Der Rhein-Sieg-Kreis lässt sich die Ausbildung junger Menschen etwas kosten“, so Landrat Sebastian Schuster im heutigen (21.01.2016) Pressegespräch. „Ich freue mich, Ihnen den Entwurf zur Sanierung und Erweiterung des Carl-Reuther Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises in Hennef vorstellen zu dürfen.“

 

Nach intensiven Vorarbeiten liegt nunmehr die Entwurfsplanung für die Sanierung und Erweiterung vor, durch die das kreiseigene, im Jahr 1974 errichtete Berufskolleg an bestehende Vorgaben des Brandschutzes, der Sicherheit, des Arbeitsschutzes und der Hygiene angepasst wird und aktuelle schulfachliche Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

 

Auch im Hinblick auf energetische Aspekte wird das Berufskolleg die aktuellen Standards einhalten. „Unsere Berufskollegs haben für Industrie und Handwerk im Rhein-Sieg-Kreis eine sehr große Bedeutung - das Berufskolleg in Hennef erfüllt darüber hinaus eine besondere Bedeutung im Hinblick auf die Entwicklung des östlichen Rhein-Sieg-Kreis“, so Landrat Schuster weiter.

 

Außerdem spielten die Berufskollegs eine wichtige Rolle bei der Beschulung und Integration zugewanderter junger Menschen; so gebe es zum 01. Februar bereits 11 internationale Förderklassen an den Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises.

 

Dass ein solches Vorhaben auch finanziell Einiges nach sich zieht, ist kaum verwunderlich. „Nach dem Stand der jetzigen Kostenberechnung gehen wir von einer Gesamtsumme von ca. 46,4 Mio. € aus, in der sowohl Abriss- und Baukosten als auch Kosten für Interimsquartiere und Umzüge bis hin zur Neuausstattung der Schule enthalten sind“, erläutert Kreiskämmerin Svenja Udelhoven. 4 Mio. € sollten noch als Risikoaufschlag vorgehalten werden, da die Gesamtsumme erst mit den Ausschreibungsergebnissen weiter konkretisiert wird und auch Unvorhergesehenes im weiteren Bauablauf, wie z. B. die Insolvenz von Unternehmen, nicht ausgeschlossen werden könnten. Zum Großteil ist die Maßnahme haushaltsmäßig als Investition zu behandeln. Unmittelbar ergebniswirksam (und damit kreisumlagenrelevant) sind über die bisher bereits zur Verfügung stehenden Mittel weitere 3,8 Mio. € in den Jahren 2017-2019 einzuplanen.

 

Dass man sich angesichts des Kostenvolumens für die Gesamtmaßnahme nicht für einen Neubau entschieden hat, ist in der Tatsache begründet, dass die Kosten für einen Neubau rd. 25 % höher lägen.

 

Am Carl-Reuther-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises werden ca. 2.700 Schülerinnen und Schüler von etwa 110 Lehrerinnen und Lehrern in mehr als 50 Bildungsgängen qualifiziert. „Diese Schulform ist mit keiner anderen Schulform vergleichbar; keine andere Schulform kann so flexibel auf aktuelle Bedarfe reagieren und neue Bildungsgänge einrichten sowie zügig einzelne Bildungsgänge verändern“, so Schuldezernent Thomas Wagner.

 

Geplant ist, im Frühjahr 2017 mit der Baumaßnahme zu beginnen und sie im 2. Halbjahr 2019 zu beenden. Derzeit werden Interimsstandorte gesucht, was eine sehr große Herausforderung darstellt. Die Gebäudewirtschaft des Kreises ist jedoch sehr zuversichtlich, diese na an der Schule zu schaffen.

 

Ganz wichtig ist allen Beteiligten, dass der Schulbetrieb auch während der Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahme reibungslos und ohne Beeinträchtigung vonstattengehen wird.

 

Schnelles Internet - Landrat Sebastian Schuster nimmt in Berlin Förderzusage entgegen.


v.l.nr. Bundesminister Alexander Dobrindt, Landrat Sebastian Schuster und Siri Grischke, Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises.
v.l.nr. Bundesminister Alexander Dobrindt, Landrat Sebastian Schuster und Siri Grischke, Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises.

Medieninformation 15.12.2015 / 566

 

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt nahm Landrat Sebastian Schuster gestern (14. Dezember 2015) in Berlin den ersten Förderbescheid zum Breitbandausbau in Höhe von 50.000 Euro entgegen. Der Rhein-Sieg-Kreis ist eine der ersten 31 Kommunen und Landkreise, die in den Genuss der Förderung aus dem milliardenschweren neuen Programm des Bundes kommen. Mit den Fördermitteln können zunächst der weitere Ausbau des schnellen Internets geplant und die Antragsunterlagen für eine darüber hinausgehende Bundesförderung vorbereitet werden. Ein möglicher Ausbau von Breitbandnetzen ist damit noch nicht verbunden.

 

„Schnelles Internet ist heute in fast allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen unverzichtbar. Hochleistungsfähige Breitbandnetze gelten als die zentrale Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Daher freue ich mich sehr, dass wir mit den neuen Fördermitteln die Weichen stellen können, um den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis noch weiter voranzutreiben“, betonte Landrat Sebastian Schuster anlässlich der Übergabe des Förderbescheides.

 

Bis Ende Januar 2016 wird nun der eigentliche Antrag nach der Richtlinie zur Förderung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland gestellt werden. Dieser wird den Ausbau aller unterversorgten Gebiete im Rhein-Sieg-Kreis beinhalten. Im Frühjahr soll dann möglicherweise schon eine Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur fallen.

 

Im Rahmen des Förderprogramms des Bundes sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Mit dem neuen Programm wird der Netzausbau technologieneutral gefördert – der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit weiteren Förderprogrammen kombinierbar ist, kann der Eigenanteil der Kommunen auf bis zu 10 Prozent reduziert werden.

 

Ausbau der K 36 zwischen Hennef-Bierth und Hennef-Adscheid abgeschlossen.


Landrat Sebastian Schuster (rechts mit Schere) und Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef (links mit Schere) bei der Einweihung des neuen Streckenabschnittes der K 36.
Landrat Sebastian Schuster (rechts mit Schere) und Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef (links mit Schere) bei der Einweihung des neuen Streckenabschnittes der K 36.

Medieninformation 16.09.2015 / 422


Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Nach knapp vier Monaten Gesamtbauzeit ist es geschafft – der Ausbau der K 36 zwischen Hennef-Bierth und Hennef-Adscheid ist abgeschlossen. Grund genug für Landrat Sebastian Schuster, sich gemeinsam mit dem Hennefer Bürgermeister Klaus Pipke und Dieter Dettke, Leiter der Abteilung Kreisstraßenbau des Rhein-Sieg-Kreises, auf den Weg in den Hennefer Stadtteil Uckerath zu machen, um den knapp einen Kilometer langen Streckenabschnitt einzuweihen.

 

Bereits seit vielen Jahren sorgte der Zustand der Kreisstraße und ihrer Nebenanlagen für Kritik. Auch Instandsetzungen konnten hier nur bedingt Abhilfe leisten. „Ich bin froh, dass wir durch den Ausbau nun dauerhaft einen standfesten und sicheren Zustand dieses Streckenabschnittes erreicht haben. Insbesondere für die Adscheider Bürgerinnen und Bürger, die besonders unter den schlechten Straßenverhältnissen leiden mussten, ist das eine wichtige Investition in die Infrastruktur“, betonte Landrat Sebastian Schuster.

 

Nachdem Ende April dieses Jahres mit der Erneuerung der Wasserleitung begonnen werden konnte, folgte der Straßenbau. Im Zuge des Ausbaus wurde ein 70 Zentimeter starker, frostsicherer Straßenaufbau hergestellt. Die Fahrbahnbreite beträgt nun 5,50 Meter. Hinzu kommt beidseitig ein jeweils ein Meter breiter und überfahrbarer, nicht asphaltierter Randstreifen. Doch damit nicht genug: Durch den Einbau einer sog. Fahrbahnverschwenkung am Ortseingang Bierth wurde das Geschwindigkeitsniveau reduziert – ein deutlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit!

 

 

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen inklusive der Kosten für Grunderwerb und Planung rund 960.000 Euro und werden zu 60 % aus Bundesmitteln bezuschusst.

 

Neuer Schulbus für kreiseigene Richard-Schirmann-Schule


Neuer Schulbus

Medieninformation 25.08.2015 / 387


Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Kindern neue Horizonte zu eröffnen bedeutet, sie ab und zu mal aus ihrem gewohnten Umfeld heraus zu bringen. Die Richard-Schirrmann-Schule, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, durchbricht ihren Schulalltag immer wieder durch Museumsbesuche, Ausflüge und Klassenfahrten. Das wird ab sofort noch einfacher werden, denn die Schule kann sich nun über einen zweiten Kleinbus freuen, der vom Lions-Club Hennef-Rhein-Sieg gestiftet wird.

Im Beisein von Landrat Sebastian Schuster und dem Schuldezernenten des Rhein-Sieg-Kreises, Thomas Wagner, überreichten die Vorsitzenden des Lions-Clubs Hennef-Rhein-Sieg, Paul Eschbach und Walter Keuenhof, heute (25.08.2015) einen nagelneuen neunsitzigen Ford-Transit an Elisabeth Keuenhof, Vorsitzende des Fördervereins, und Schulleiter Jürgen Heinzer. „Ich danke allen Beteiligten für ihren unermüdlichen und verlässlichen Einsatz und den Kindern wünsche ich viel Spaß bei ihren Aktivitäten außerhalb des Schulalltags“, so Landrat Schuster.

Seit beinahe zwei Jahrzehnten wird die Schule großzügig vom Lions-Club Hennef-Rhein-Sieg unterstützt: Begonnen hat die Freundschaft vor 16 Jahren als der erste Bus gespendet wurde; im Oktober 2012 musste er durch einen neuen ersetzt werden und nun gibt es also schon den dritten Bus.

Unterhalten werden die Busse vom Förderverein der Richard-Schirrmann-Schule, der genau für diesen Zweck dankenswerter Weise immer wieder Spenden der CDU-Kleiderstube erhält; die kostenlose Wartung und Reparatur der Busse erfolgt durch das Autohaus Bergland GmbH Hennef.

Die Richard-Schirrmann-Schule in Hennef-Bröl ist eine von drei Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in der Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises.

An der Richard-Schirrmann-Schule werden 130 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die infolge emotionaler, psychischer und/oder sozialer Probleme in allgemeinen Schulen nicht hinreichend gefördert werden können. Vorrangiges Ziel ist es, den hier geförderten Jungen und Mädchen möglichst zügig den Übergang in eine allgemeine Schule zu ermöglichen.

Zurzeit besuchen insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler die Richard-Schirrmann-Schule, 30 davon die Außenstelle in Siegburg und 12 die Außenstelle in Eitorf-Irlenborn. 25 Lehrerinnen und Lehrer und eine Sozialarbeiterin unterrichten und fördern die Kinder in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung.

32 Kinder besuchen die „Fördernde offene Ganztagsschule“ am Nachmittag. Sie werden dort von 5 pädagogischen Mitarbeiterinnen und 4 jungen Menschen im Rahmen der Freiwilligendienste (Bundesfreiwilligendienst und freiwilliges soziales Jahr) betreut und gefördert.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.rss-hennef.de zu finden.


Ortsumgehung Troisdorf-Kriegsdorf (K29n) ist fertig gestellt.


Landrat Sebastian Schuster (3. von rechts) und Bürgermeister Hans-Werner Jablonski (4. von rechts) bei der offiziellen Freigabe der K29n)
Landrat Sebastian Schuster (3. von rechts) und Bürgermeister Hans-Werner Jablonski (4. von rechts) bei der offiziellen Freigabe der K29n)

Medieninformation 19.05.2015 /  230 

 

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Seit Jahrzehnten ist sie nun schon Gegenstand von Überlegungen, sie findet sich seit 1973 im Flächennutzungsplan der Stadt Troisdorf und nun ist sie fertig und wurde heute (19.05.2015) ihrer Bestimmung übergeben: Die K 29n, Ortsumgehung für Troisdorf-Kriegsdorf. Nachdem die ersten beiden Bauabschnitte mit der Fertigstellung des Versickerungsbeckens und dem Bau der Brücke für den landwirtschaftlichen Betrieb sowie für den Fußgänger- und Radverkehr fertig gestellt sind, ist nun auch der Bau der Kreisstraße beendet.

 

Landrat Sebastian Schuster hat nun gemeinsam mit Troisdorfs Bürgermeister Hans-Werner Jablonski die offizielle Einweihung vorgenommen, mit der ein großer Schritt für die Entlastung der Kriegsdorfer Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer erzielt wird. „Es ist schön, dass wir auch in Zeiten knapper Kassen noch Geld in ein solch sinnvolles Projekt wie die Kreisstraße 29n fließen lassen können. Mein besonderer Dank gilt den Planern dieser Maßnahmen und dem ausführenden Unternehmen“, so Landrat Sebastian Schuster.

 

Wie sieht die Baumaßnahme insgesamt aus?

Östlich des Ortes zwischen Kriegsdorf und westlich des Rotter Sees soll die neue Ortsumgehung mit einer Länge von 1.200 m und einer Breite von 6,50 m entstehen. Um die landwirtschaftlich genutzten Flächen weiterhin uneingeschränkt anfahren zu können, ist in Verlängerung des Akazienweges eine Brücke über die Umgehungsstraße gebaut. Diese Brücke ist für den landwirtschaftlichen Verkehr, für Spaziergänger, Fahrradfahrer und Schüler, die die östlich des Rotter Sees gelegene Schule besuchen, nutzbar.

 

Die Entwässerung der Kreisstraße ist durch ein südöstlich der Brücke gebautes Versickerbecken sichergestellt.

 

Um die Verkehrsgeschwindigkeit am Ortseingang auf das erforderliche Maß zu reduzieren, wird am südlichen Ortseingang von Kriegsdorf – im Bereich des Anschlusses der Umgehungsstraße an die Ortslage – ein Fahrbahnteiler angelegt. Zum Schutz der Anlieger am Ahornweg wird ein 2,50 m über Straßenniveau liegender Lärmschutzwall angelegt. Und auch an die Sicherheit der Fahrradfahrer ist bei den Planungen gedacht. So wird entlang des südlichen Anschlusses der Ortsumgehung ein 2,50 m breiter Rad- und Gehweg neben einem 1,75 m breiten Grünstreifen angelegt und an das vorhandene Radwegenetz angeschlossen.

 

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich – einschließlich der Grunderwerbskosten – auf eine Höhe von 3,465 Mio €, die mit 60 % aus Bundesmitteln durch die Bezirksregierung Köln bezuschusst werden

 

Historie der Ortsumgehung Troisdorf-Kriegsdorf

 

1973                Darstellung im Flächennutzungsplan der Stadt Troisdorf

 

1995                Konkretisierung der Überlegungen wegen der Freigabe des Autobahnanschlusses der A 59 an die K 29, was zur erheblichen
                         Verkehrsbelastung führte

 

2000                Bestätigung der Förderfähigkeit durch die Bezirksregierung, jedoch ohne Benennung des Förderzeitpunktes

 

2006                Übernahme in das konkrete Bauprogramm durch die Bezirksregierung

 

2012                Erteilung der Betretungsrechte durch die Bezirksregierung Köln nach erfolgreichem Flurbereinigungsverfahren

                       

                         Kampfmittelbeseitigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf

 

2013                Fällarbeiten durch die Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises

 

2013                Bau des Versickerbeckens

 

2013                Bau der Wirtschaftswegebrücke

 

Mehr Menschen, Mehr Wirtschaft, Mehr Sehenswürdigkeiten, Mehr Metropolen: Mehr Rheinland


Pressemitteilung:

 

Anne Lütkes                           Gisela Walsken      

Regierungspräsidentin        Regierungspräsidentin

 


Mehr Menschen, Mehr Wirtschaft, Mehr Sehenswürdigkeiten, Mehr Metropolen: Mehr Rheinland

 

Das Rheinland formiert sich: Heute hat sich die Steuerungsgruppe zur Organisation der  Metropolregion Rheinland gebildet. Akteure aus  der kommunalen Familie, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, des LVR, der regionalen Verbände und der Regionalplanung kooperieren dabei auf Augenhöhe.

Wichtige Teilerfolge für das Rheinland waren bereits im Jahr 2011 die Initiative der Industrie und Handelskammern und die Regiogipfel in den Jahren 2011 und 2013.

 

Ziel einer Metropolregion Rheinland ist es, die bereits vorhandenen starken Strukturen im Rheinland zu verbessern und von außen wahrnehmbarer zu machen. Mit 11 Millionen Menschen hat das Rheinland sowohl als Wirtschafts- und Logistikstandort als auch in den Bereichen Kultur, Forschung und Bildung eine herausragende Bedeutung.

 

Bis Anfang 2016 soll ein Arbeitsprogramm für die Metropolregion Rheinland verabschiedet werden. Als vorrangige Arbeitsfelder wurden zunächst die Bereiche  Verkehr / Infrastruktur, Forschung / Bildung, Standortmarketing und Kultur identifiziert. Auch die regionale Zusammenarbeit der Regionalplanungsregionen Köln und Düsseldorf soll intensiviert werden. Später sollen weitere Themen folgen.

 

 

Der jetzt gebildeten Steuerungsgruppe, die den Formatierungsprozess begleiten soll, gehören neben den beiden Regierungspräsidentinnen Giesela Walsken und Anne Lütkes auch die Oberbürgermeister Jürgen Roters (Köln), Thomas Geisel (Düsseldorf), Marcel Philipp (Aachen) und  Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) als Vertreter der kreisfreien Städte, Hans-Jürgen Petrauschke (Rhein-Kreis Neuss), Thomas Hendele (Kreis Mettmann), Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis) und Michael Kreuzberg (Rhein-Erft-Kreis) als Vertreter der Landkreise, Dr. Udo Siepmann (Hauptgeschäftsführer IHK Düsseldorf) und Dr. Ortwin Weltrich (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Köln) als Vertreter der IHK und der Handwerkskammern und Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführer Region Köln / Bonn e.V.) und Bertram Gaiser (Geschäftsführer Standort Niederrhein GmbH) für die Regionalmanagements an.


Als Verantwortliche für die vier Arbeitsfelder werden der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (Standortmarketing), Dr. Stephan Keller, Verkehrsdezernent der Stadt Düsseldorf  (Verkehr), Michael Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen (Forschung/Bildung) und die Direktorin des LVR, Ulrike Lubek (Kultur) in der Steuerungsgruppe vertreten sein.

 

 

Hintergrund:

Der neue Landesentwicklungsplan soll ermöglichen, dass neben dem Ruhrgebiet auch Möglichkeiten der Kooperationen in der Metropolregion Rheinland ausgeschöpft werden können.

 

https://land.nrw/de/landesregierung-billigt-erste-aenderungen-am-entwurf-des-landesentwicklungsplans